MBSR-Testimonials

Erfahrungsberichte und Aussagen von Teilnehmern vergangener MBSR-Achtwochenkurse („MBSR-Testimonials“):

 

Ich bin sehr froh, durch Dich und den MBSR-Kurs einen Werkzeugkasten bekommen zu haben, mit dem ich weiterarbeiten kann! Das weiß ich sehr zu schätzen und möchte es auf keinen Fall missen. Außerdem hat vieles aus dem Kurs Einzug in meinen Alltag gehalten – ich mag die Yoga-Übungen und versuche, jeden Abend den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und mir bewusst zu machen, was an diesem Tag gut gelaufen ist. Und ich habe gemerkt, dass ich mir, wann immer möglich, Freiräume schaffe, in denen ich nichts tue, außer den aktuellen Moment bewusst wahrzunehmen. Seit dem Kurs bin ich auch wesentlich besser in der Lage, in „schwierigen“ Situationen erstmal durchzuatmen, einen gedanklichen Schritt zurück zu machen und erst danach zu (re-)agieren..

Anke H.


Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich zufällig auf diesen Kurs aufmerksam geworden bin und nicht aktiv danach gesucht habe. Im Nachgang kann man dazu nur sagen, dass ich damit wirklich Glück hatte! Ich hatte das Gefühl, dass einige Dinge in meinem Lebens dringend neu geordnet werden sollten. Generell lief alles irgendwie ziemlich mittelmäßig. Die Gründe dafür waren mir jedoch kaum bewusst, ich verspürte ein permanentes „getrieben-sein“ bzw. „unter Strom stehen“. Dazu kamen einige private und weniger private Misserfolge.

Nach einem kurzen Infoabend entschied ich mich dann relativ schnell dazu, dem MBSR-Kurs eine Chance zu geben und es wenigstens mal auszuprobieren. Generell dachte ich immer, derlei „Zeugs“ sei eher nichts für mich, doch spätestens am 2. Abend war ich sehr positiv überrascht und nahm mir vor, den Kurs wirklich durchzuziehen. Ollis nette und offene Art in Verbindung mit einer durchweg sympathischen Gruppe nahmen mir auch schnell die Hemmungen, manche Dinge an- und auszusprechen, die ich sonst vielleicht nicht unbedingt mit anderen hätte teilen wollen (wie fühlt man sich bei bestimmten Übungen/Situationen etc.). Auch wenn ich mir ehrlich eingestehen muss, dass ich nicht immer und jeden Tag das vorgegebene Programm komplett durchgezogen habe, im Großen und Ganzen habe ich mich schon nach den Vorgaben gerichtet. Klar, manchmal fällt das schwer und ab und zu dachte ich mir auch, dass das Ganze nicht so 100% mein Ding ist.

Nach einiger Zeit stellte ich aber Veränderungen an mir selbst fest, die ich so nicht erwartet hätte. Eine ganz andere Einstellung zu vielen Dingen, weniger Aufregung, nicht so hektisch zu sein, sich Zeit für sich zu nehmen und die schönen Dinge (gerade das!) bewusster wahrzunehmen waren einige davon. Jetzt, Wochen später, denke ich oft an den Kurs zurück und versuche, regelmäßig meine Lieblings-Übungen zu machen und mich in stressigen Situationen an die gelernten „Strategien“ zu halten. Insgesamt geht es mir wirklich besser als vorher und ich hoffe, dass der Effekt noch möglichst lange anhält.
Vielen Dank an Olli und die ganze Truppe!

Manuel M.


Ordnung im eigenen Kopf zu schaffen ist eine Lebensaufgabe. Der Kurs hat mir hierzu die Instrumente gezeigt. Stress entsteht erst im eigenen Kopf und ein Achtwochenkurs ist sicherlich kein Allheilmittel, aber ein unheimlich wertvoller Beitrag das Bewusstsein dafür zu schaffen und zu lernen damit umzugehen.

Mit kleinen Schritten im Alltag positive Veränderungen herbeizuführen habe ich im Kurs gelernt…

…und es hat Spaß gemacht

Jörn C.


Vor meiner MBSR Seminar-Anmeldung habe ich mich ein wenig im Internet über das Thema eingelesen und dachte, das könnte bestimmt interessant sein.

In einer Vorab-Mail von Oliver wurde dann schon ein wenig auf die Art und Weise und die täglichen Übungen von MBSR eingegangen. Er schrieb unter Anderem von täglich etwa 30 bis 40 Minuten Zeit, die für die Meditationen einzuplanen sei.

Mein erster Gedanke dazu war „und wie soll ich das jetzt noch in meinen ohnehin schon stressigen und wirklich ausgebuchten Tagesablauf einbringen? Ich will spätestens am Abend auch mal zeit für mich auf der Couch haben“. Wie sich im Nachhinein rausstellte, war ich nicht er Einzigste mit diesen Gedanken.

Am Info-Abend bekam ich dann einen ersten Eindruck und einen kurzen Überblick über den Ablauf des gesamten Seminars. Es wurde auch der Samstag, der „Tag der Stille“ erwähnt, an dem wir uns für sechs Stunden treffen würden und ausser den Anweisungen von Oliver kein Wort gesprochen wird und ausschließlich in verschiedenen Weisen meditiert wird.

Schön war in diesem Zusammenhang auch zu hören wie jemand aus der Gruppe fragte, wann es denn neben der „Mittagszeit“, in der wir alle in der Stille essen würden, Pausen geben würde. Ein anderer fragte ihn darauf „du meinst Pause von der Pause?“ Das war sehr treffend und da bemerkte ich auch, dass die 30 bis 40 Minuten tägliche Meditation eine Pause für mich bedeuten, die ich mit nichts anderem so effektiv nutzen könne.

Alles hörte sich im Gesamten noch immer recht interessant für mich an und dachte mir, das könnte mir wirklich helfen und ich meldete mich nach ein paar Tagen guter Überlegung für das Seminar an.

In den folgenden Seminartagen meditierten wir jeweils die Übungen zusammen, die wir in den folgenden Tagen auch zu Hause zu meditieren hatten. Zusätzlich gab es ein paar interessante Denkanstöße, Sichtweisen, Fakten und Hinweise, die die ganze Meditation untermauerte und einen darüber nachdenken ließen, warum man in verscheidenen Situationen so oder so handelt, reagiert oder denkt. Jeder Tag an dem wir uns trafen stand unter einer anderen Headline, die verschiedene Themen behandelte. Sehr hilfreich für die Folgetage war die zur Verfügung gestellte PDF-Zusammenfassung, als auch die Audio-Files zu den durchgeführten Übungen des jeweiligen Abends.
Alles in Allem kann ich nur sagen, dass mich das Seminar sehr begeistert hat. Ich versuche jeden Tag in jeder Situation in der ich daran denke achtsam zu sein, mich der jeweiligen Sache ausschließlich zu widmen und das tut im Allgemeinen sehr gut. Funktioniert zwar nicht immer, aber immer wieder! 🙂
Ich würde wirklich sagen, ich bin etwas gelassener geworden, lasse mich nicht mehr so schnell in Situationen bringen, die für mich sehr stressig sind und sehe meine eigenen Grenzen oft besser. Ich habe die Sitz-Meditation als meine Lieblings-Meditation ausgemacht und kombiniere hin und wieder mal ein BodyScan damit.
Und das Beste daran ist, dass meine Probleme durch mein Reizdarm-Syndrom deutlich gelindert wurden. Es ist eben doch eine große Verbindung zwischen dem „hektisch sein“ und dem eigenen Darm.
Ich freu mich auf den nächsten Tag der Stille! 🙂
Timo K.

Mit dem Kurs wurde mir erst einmal bewusst, welche eingefahrenen Muster ich unreflektiert – und mit einer einer gewissen Sturheit – tagtäglich „abspule“. Nach dem Kurs habe ich besser verstanden, warum ich wann wie reagiere – und versuche der „Action“-Bias nicht mehr nachzugehen, sondern die Umstände auch einfach mal sein zu lassen, aus der Distanz zu beobachten. Die unterschiedlichen Techniken, die der Kurs vermittelt hat, sind vielfältig genug, so das sich einjeder seinen eigenen Werkzeugkasten für den Alltag zusammenstellen kann. Lieber Oliver, danke für Dein großes Engagement!

Adeline S.


Was hat mir persönlich der Kurs gebracht?

Jeden Donnerstag Freude auf einen Abend, an dem man wieder etwas mehr über sich lernen kann, wenn man zuhören und an sich arbeiten kann und will. Manche nannten es: „Fast wie ein Kurz-Urlaub…“

Der Illusion sich hinzugeben, dass die pure Teilnahme an den Abenden ausreichen könnte, ist wahnwitzig, aber je mehr man sich dem Handwerkszeug anvertraut oder es übt, desto ruhiger und fokussierter kann man werden. Man kann über sich lernen, schnelle Kontrolle wieder zu erlangen oder gar Situationen, von denen man weiß, dass sie einem nicht “gut tun“, vorab einzuschätzen und in vollkommen andere Wege zu leiten. Man kann lernen, demgegenüber in einer anderen Art und Weise zuzuhören und anders zu analysieren – man wird selbst anders kommunizieren. Alles hoch interessant, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Soll heißen: Man glaubt zuerst, die notwendige Zeit findet man nie für diese Übungen – dann wächst die Erkenntnis, dass dies alles dir gut tut und es fällt immer leichter, diese Zeit zu finden, bis du schließlich in der Lage sein wirst, auch aus kurzen Situationen zu schöpfen und mit einem gewissen Effekt, wie auch immer geartet, daraus hervorzugehen. Achtsam mit sich und seiner Umwelt umzugehen, ist danach nicht nur ein Phrase, sondern eher ein Ziel.

Andreas H.


Nach meiner Meinung hat sich der 8 Wochen Kurs bis heute positiv ausgewirkt.
– Besseres Körpergefühl
– strukturierteres Arbeiten (eins nach dem anderen, und nicht schon mit dem Kopf beim nächsten Schritt sein)
– mehr Zeit für mich und diese sinnvoll gestalten bzw. genießen

Für die Zukunft: dranbleiben, verbessern, wohlfühlen

Thomas W.