Kölner Silvester-Nacht: ARD und ZDF bei uns

Zweimal Besuch von Fernseh-Teams, ein Artikel der Deutschen Presse-Agentur, der von unzähligen Lokal- und Regionalzeitungen gedruckt bzw. in ihre Online-Ausgaben gestellt wurde (u.a. die Frankfurter Neue Presse, die Offenbach Post, der Hanauer Anzeiger, Main-Taunus-Blatt), eine „Blickpunkt“-Sonderseite beim Aschaffenburger Main-Echo, ein Interview bei Radio FFH – und ein Bild von unserem Training mit KMG-Instructorin Beate Bechmann, das via BBC News weltweit zu sehen war: Nach der Silvesternacht in Köln wurden wir nicht nur mit Anfragen und Buchungen zu Frauen-Selbstverteidigungs- und Basisseminaren überflutet, sondern auch mit Medien-Anfragen und Interview-Wünschen.

Ein ZDF-Team nahm ein donnerstägliches Training für die Drehscheibe auf („Immer mehr Selbstverteidigung„, Mittwoch, 20. Januar, ca. ab Minute 17.40) . Wir sehen uns in diesem Beitrag sehr gut wiedergegeben und dargestellt, zumal die Linie der in diesem Kontext interviewten Kriminalpsychologin vom Darmstädter Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement von uns voll getragen wird.

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Screenshot der Hessenschau-Sendung

Außerdem waren wir in der ARD-Hessenschau zu sehen, im Kontext eines Berichtes zu den zunehmenden Käufen von Pfeffersprays und Schreckschusspistolen. Inhaltlich sind wir insgesamt mit dem Beitrag sehr zufrieden, obwohl x-fach mehr Material gedreht worden ist (und dabei einige sehr starke Szenen auf der Strecke geblieben sind – wenn wir die für ein Video bekämen! Oliver hat so auf Beate eingeprügelt, dass heute noch der – geblockte – Unterarm ein einziger blauer Fleck ist). Wir haben Attacken im KMG-Vollschutzanzug gefilmt, der Kameramann hat tolle Einstellungen gewählt: Das TV-Team vor Ort hat gute Arbeit geleistet und war sehr angetan von uns und unserer Herangehensweise…

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„Blickpunkt“ des „Main-Echo“

Wir haben uns übrigens auch zu Pfeffersprays und dem Umgang damit geäußert – etwa, dass es nichts nutzt, wenn man es nur als Alibi einsteckt, womöglich tief vergraben unter allerlei Zeugs in Taschen. Dass es besser ist, einen technisch effizienten Umgang damit zu lernen. Und dass jeder Einsatz einer Waffe oder ähnlichem immer von dem oder der abhängt, die sie in der Hand hält. Und ob die mentale Einstellung dazu passt…

Danach wurde der Hessische Innenminister interviewt: Ein bisschen Kopfschütteln ist immer angesagt, wenn Medien- und Politikvertreter davon reden, dass das Gewaltmonopol des Staates durch Selbstverteidigung übende und aus-übende Bürger in Gefahr sein könnte – das individuelle Notwehrrecht steht im Strafgesetzbuch, und nur darum geht es (nicht etwa um Bürgerwehren!). Pfefferspray, Schreckschusspistolen, Selbstverteidigungskurse sind nun mal rechtskonform. Wenn jemand sich damit ausstaffiert, so tut er/sie das auf der gegenwärtigen Rechtsgrundlage – und wenn das der Fall ist, tangiert man nicht das Gewaltmonopol des Staates. Sonst wäre es ja verboten…

ARD-Hessenschau:

http://hessenschau.de/tv-sendung/video-9986.html

ZDF-Drehscheibe:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2650842/drehscheibe-am-20.Januar-2016?bc=kua884718 (Untertitel: „Immer mehr Selbstverteidigung“, ca. ab Minute 17.40)