Krav Maga gegen Klingen und Kanten

IMG_20170318_132150

Dass die Abwehren gegen Stockschläge im Krav Maga auch gegen Attacken mit gefährlicheren Gegenständen wie Äxten, Beilen, Baseballschläger oder Macheten funktionieren, belegte ein Seminar am vergangenen Samstag.

Ob ein- oder zweihändig geführt, die Bewegungsform und -rhythmik ist bei diesen Geräten zwischen Waffe und Werkzeug sehr ähnlich – und es kommt vor allem darauf an, nicht in Berührung mit dem Gerät zu kommen.

Lead Instructor Oliver Bechmann teilte zu Beginn des Seminars beispielhaft eine Reihe dieser Instrumente aus, ließ die Teilnehmer ein paar Probe-Schwünge und -Schläge vollziehen und appellierte an sie, sich in einen Angreifer, der damit auf andere Menschen losgeht, hineinzuversetzen. Und dabei gleichzeitig nicht nur die Vorteile, sondern auch die Einschränkungen, die jeweils durchaus existieren, zu erfahren.

Danach widmete sich der routinierte KMG-Instructor den Bedrohungen, dann den Attacken auf Kopf und Körper, die am wahrscheinlichsten sind. Zum Abschluss wurden die Aangriffe und Abwehren auf die beengte Situation in einem Sitzabteil eines Zuges oder einer U-Bahn übertragen.

Nach drei Stunden konnten die Teilnehmer sich zum Gruppenbild (siehe vorstehend) formieren.