Machete am Fahrersitz

Macheten sind Gartenwerkzeuge, und als solche nicht verboten. Und sie sind ein effektives Gewaltmittel, schon ihr Drohpotenzial ist erheblich. Man sollte sie vielleicht dennoch nicht allzu offensichtlich und greifbereit bei sich führen, sonst ist der Konflikt mit der Obrigkeit vorprogrammiert.

Das jedenfalls hat laut Frankfurter Rundschau vom 8. April 2011 ein Mann in Frankfurt bemerken müssen, der in eine Verkehrskontrolle am Mittwochmorgen gegen 4.25 Uhr geriet. Die Polizisten entdeckten in seinem Auto eine Machete, die am Fahrersitz befestigt war, am Gürtel baumelte ein Teleskopschlagstock, um den Hals trug er ein Messer – ich vermute mal irgendein Neckholder-Modell. Damit nicht genug, hatte er ein Springmesser in der Tasche, im Kofferraum einen Koffer mit Revolver und Handschuhen mit Schlagverstärkung drin.

Weiterhin führte er zwölf Gramm Amphetamine mit sich und andere Drogen in seinem Blutkreislauf in sich. Da kommen schon ein paar Verstöße gegen Betäubungsmittel- und Waffengesetz zusammen. Die FR schreibt denn auch süffisant, dass der 42-Jährige tagsüber wohl kaum für eine mildtätige Organisation arbeiten dürfte.

Definitiv: Wenn man schon meint, ein paar Hilfsmittel der einfachen körperlichen Gewalt mit sich führen zu müssen, dann gibt es im Bereich der „Common Objects“ für Bürger, die unbescholten sind und es bleiben wollen, eine ganze Menge Material, dass einen in einer Verkehrskontrolle nicht in Verlegenheit bringt. Ask your local Krav Maga-Instructor!