Messer-Räuber gestoppt

Könnte fast aus einem Krav Maga-Lehrbuch stammen, was die BILD-Zeitung da unter dem reißerischen Titel Schlecker-Held spricht: So stoppte ich den Messer-Räuber schreibt:

Der drahtige Mann mit den Schaufel-Händen marschiert nichtsahnend in den Laden! „Der Täter kam mit seinem Kampfmesser auf mich zu. Ich hatte wahnsinnig Schiss, dachte nur: Bevor ich drauf gehe, haue ich ihn um!“ Der Bratwurst-Brutzler schnappt sich ein Preisschild, schlägt es dem Serienräuber quer über den Schädel.

Wildes Handgemenge! „Der Typ stach wie irre auf mich ein. Er hat richtig versucht, mich abzustechen. Immer in die linke Körperhälfte! In die Herzgegend!“

Pilz hat Riesenglück! 2 Stiche gehen 3 cm am Herz vorbei: „Etwas höher und ich wäre jetzt tot“, sagt der „Schlecker“-Held. „Zuerst spürte ich die Schmerzen überhaupt nicht.“ Ein weiterer Stich zerfetzt eine Handsehne, schlitzt das Fleisch bis zum Knochen auf.
Dann geht’s blitzschnell: Der Imbiss-Chef ringt den Serienräuber nieder, der stürzt in sein eigenes Messer – schwer verletzt?

Was hat das mit KM zu tun?

1. Angst haben und sich dennoch wehren („fighting spirit“)

2. Using common objects – also Einsatz von Alltagsgegenständen (Preisschild)

3. Keine Schmerzen, kein Spüren der Verletzungen

4. Trotz Verletzungen gelingt es, den Angreifer niederzuringen.