Mind Fitness: eigene Potenziale erweitern

Der Kopf steuert den Körper, nicht umgekehrt. Mind Fitness bedeutet: Technisch-motorische Fähigkeiten brauchen eine ebenso gut entwickelte Steuerungsbasis in Gehirn, Sensor- und Nervensystem.

Aufgrund der überaus positiven Resonanz zu unserem dreistündigen „Mind Fitness for Fighters“-Einsteiger-Workshop haben wir uns entschlossen, einen Vierwochenkurs zu diesem Thema anzubieten. Dieser wird einerseits mehr Zeit und Raum für einzelne Übungen geben – jeweils zwei Stunden pro Abend – als auch den Umfang deutlich erweitern.

Mind Fitness Training ist kein Voodoo

Inhaltlich geht es darum, in Selbstverteidigungs-, Sport-, Stress- Situationen sowie anderen, alltäglichen Belastungen sein Potenzial zu verwirklichen. Oder bei schwierigen Beziehungsgesprächen oder Gehaltsverhandlungen.

Mentale Trainingsformen sind kein Voodoo oder Hokuspokus, sondern unter Hochleistungssportlern und Spitzenmanagern weit verbreitet. Aber jeder kann unter dem Motto „all you can be the best you can be“ davon profitieren. Der Vierwochenkurs bietet die seltene Möglichkeit, in einem überschaubaren Zeitraum bei gleichwohl intensivem Prozess die eigenen Möglichkeiten zu erweitern.

Mind Fitness: Schulung der Steuerzentrale und der Steuersysteme

Da das Gehirn als Steuerzentrale in seinem Schädel eingeschlossen ist, werden ihm die notwendigen Informationen zu Reaktion und Entscheidung von den Sinnen, unseren Sensoren, geliefert: Sehen, Hören, Fühlen/Tasten, Riechen, Schmecken. Aufgrund unserer Sozialisation samt der Entwicklung digitaler Medien heutzutage sind die Sinne häufig mit Informationsmüll verschmiert.

In Stress-Situationen kommt es häufig zu einer Überlagerung von einer Vielzahl von sensorischen Informationen,  Daher widmet sich der Vierwochenkurs dem Schulen, manchmal Wiederentdecken unserer fünf Sinne bzw. Sinneskanäle mit Hilfe verschiedener Übungen. Es geht dabei um die „attention control“.

Erregungsdämpfung und Erregungssteigerung

Weiter kommt es in Stress-Situationen, gleich welcher Art, besonders auf die Erregungssteuerung an: „Arousal control“ bezieht sich auf die Erregungssteigerung gleichermaßen wie die Erregungsdämpfung, auf Angst- und Unterlegenheitsgefühle wie auf Herunterfahren von Überaggressivität oder Hypervigilanz. Es geht dabei ums Aussteuern aufs richtige Maß – wache, fokussierte, konzentrierte, zielgerichtete Anspannung.

Darüber hinaus gehören zum Inhalt Phantasiereisen, visualisierende Übungen und Mikrobewegungen zu Stress- und Gefahrensituationen und das mentale Einspielen von verschiedenen alternativen Lösungsmöglichkeiten. Auch besteht die Möglichkeit, mit Hilfe von Trance-Induktionen und Hypnose an inneren Blockaden zu arbeiten.

Zeitraum und Anmeldung

Die vermittelten Techniken stammen aus dem Spektrum von Krav Maga, Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR), Neurolinguistischem Programmieren (NLP) und Hypnose bzw. Hypnotherapie.

Der Vierwochenkurs startet am Freitag, 3. März, 20-22 Uhr, und geht bis zum Freitag, 24. März 2017. Er kostet 110 Euro (KMF-Mitglieder 90 Euro).

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