Kids Krav Maga im ZDF

Kids Krav Maga
Dilek Üsük und Mark Buhleier

Kids Krav Maga im Fernsehen: ZDF-Reporterin Dilek Üsük kam mit ihrem Kamerateam für die ZDF-Kindersendung „logo!“ im Krav Maga Center vorbei und ließ sich mit der Juniors-Truppe über die Matte scheuchen.
In dem Fernsehbeitrag wollte sie zeigen, wie Kinder sich verteidigen oder sich behaupten können.

Das kriegen wir hin, haben sich die Kids Instructors Mark Buhleier (unterstützt von Tochter Lea Krüger) und Christian Meyer gedacht. Und so kann man bis zum 21. Mai 2021 den TV-Beitrag noch auf den ZDF-Seiten unter
https://www.zdf.de/kinder/logo/dilek-beim-krav-maga-training-102.html sehen.

Krav Maga for Kids bietet das Krav Maga Center Frankfurt/Rhein-Main grundsätzlich in den Altersstufen von 6 bis 8, 9-12 und 13-16 Jahren jeweils zweimal pro Woche an. Dabei wird ein speziell an die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen angepasstes Krav Maga zur Selbstbehauptung wie Selbstverteidigung gelehrt.

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Bomben-Team für die Frauen-Selbstverteidigung

Frauen-Selbstverteidigung

Was auf vorstehendem Bild zu lesen ist, schrieb eine Teilnehmerin nach dem jüngsten Kompaktkurs in Frauen-Selbstverteidigung. Eine Nachfrage ergab, dass sie tatsächlich an anderem Ort vier Monate lang Krav Maga trainiert hatte (wobei ich nicht weiß, ob sie etwas trainiert hat, dass sich das Label „Krav Maga“ aufgeklebt hat. In einer Nachbarstadt Offenbachs wirkt etwa ein Mann, der sich mit einem niedrigen KMG-getesteten Schülergrad als „Krav Maga Instructor“ bezeichnet).

Beate und ich freuen uns natürlich sehr über das Lob. Und wir freuen uns, dass unser Team aus männlichen Angreifern – für die Abschluss-Stress-Runde – so gut ankommt. Offensichtlich haben wir sie gut ausgebildet und füllen ihre Rolle mit Konsequenz wie Empathie aus.

Frauen-Selbstverteidigung

Frauen-Kurse sind immer eine besondere Herausforderung. Nicht, weil Frauen etwa kompliziert wären. Sondern aus dem ganz simplen wie traurigen Grund, dass die meisten Frauen nicht „aus Spaß“ ihn belegen.

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Schusswaffenbedrohung: ein Nachbar klingelt…

Sea-Air-Land Camp Lanzarote: Abwehr einer Schusswaffenbedrohung

Abwehr einer Schusswaffenbedrohung


Immer wieder wird gerne die Frage aufgeworfen, ob man in einer deutschen Großstadt wirklich die Abwehr von Schusswaffenbedrohung oder anderen Angriffen mit Faustfeuerwaffen trainieren muss. Die Argumente dagegen beziehen sich einerseits darauf, dass es ja auch angesichts von Amok- oder Terror-Attentaten nicht wirklich viele Übergriffe mit solchen Waffen gibt; andererseits auf den hohen Eigengefährdungsgrad bei einem erfolglosen Abwehrversuch.

Beides sind gute Argumente. Außer acht lassen sie jedoch die sowohl häufigere als auch weniger lebensgefährliche Bedrohung durch Gas-, Signal- und Schreckschusswaffen. Die kann gänzlich unverhofft über einen kommen, gleichwohl aber für die Gesundheit und Unversehrtheit Folgen haben – wie eine – ältere – Nachrichtenmeldung belegt:

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Krav Maga-Level Test: ein Ausbildungskennzeichen

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Im Krav Maga gibt es keine Gürtelprüfungen im herkömmlichen Sinne. Aber es gibt den Krav Maga-Level Test: Diese orientieren sich am militärischen Hintergrund des Krav Maga und sind eher wie Ausbildungskennzeichen zu verstehen. Will sagen: Mit seinem Level dokumentiert den Ausbildungs-, sprich Kenntnisstand in bestimmten Techniken und Taktiken.

Das Krav Maga-Curriculum orientiert sich in seiner Struktur an pragmatischen Notwendigkeiten, nicht an den Maßstäben der Kampfkunst oder des Kampfsports hinsichtlich einer längerfristigen Entwicklung. Eher an dem Gedanken: Wenn Person XY jetzt in einen “Einsatz” geschickt werden müsste, was müsste oder sollte sie am besten beherrschen, umso unbeschadet wie möglich aus dem Einsatz zurückzukehren.

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So ist ein Level-Test eine Art intensive Form- und Technik-Überprüfung, in dem man seinen eigenen Stand vergegenwärtigen und von dritter Stelle – dem Prüfer/Examiner – bescheinigen lassen kann. Der zu Testende sollte Krav Maga-gemäß zeigen, dass er das Gelernte unter einem gewissen realitätsnahen Stress und einer gewissen Erschöpfung abrufen und anwenden kann.

Während bei einer typischen Gürtelprüfung mehr die rein technische Performance im Vordergrund steht, sollte beim Krav Maga-Leveltest sowohl die technische Exaktheit, die physische und mentale Ausdauer als auch der Willen gezeigt werden, sich in einer Echt-Situation durchzusetzen. Man muss den Examiner davon überzeugen, dass man sich in einer echten Situation aller Wahrscheinlichkeit nach mit den erlernten Techniken und Taktiken erfolgreich wehren kann. Weiterlesen

Barfußlaufen in der Natur: Füße sind Gehfühler

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Was macht’n du mit dem Gummischuh? Pinguin zupft an dickem Antarktis-Stiefel.

Gute Bekannte sind echte Barfußläufer. Das heißt, sie laufen immer und überall barfuß, auch im Winter. In der Wüste. In der Kirche. Manchmal ziehen sie rudimentäres Schuhwerk an, aber das ist selten.

Sie haben dafür ihre eigenen Gründe. Innerhalb der mittlerweile entstandenen Bewegung des Barfußlaufens gibt es viele verschiedene Varianten. Allen ist gemeinsam, dass ihre Adepten überzeugt sind, dass das Laufen in Schuhen weniger den Füßen gut tut, als vielmehr dem Einkommen der Mode- und Sport-Schuhfabrikanten.

Sensoren in den Sohlen

Es scheint genügend medizinische/physiologische Evidenz zu geben, dass es eine Vielzahl von Sensoren in den Fußsohlen gibt, die letztlich den gesamten Körper, sein Gleichgewicht, seine Beweglichkeit, seine Gesundheit mit beeinflussen. Und damit beziehe ich mich nicht nur auf die Darlegungen der Fußreflexzonen-Massage.

Ich glaube, zum ersten überraschenden Kontakt mit Barfußgang bin ich im Zuge der Ausbildung zum Kettlebelltrainer gekommen – wiewohl es keine begeisternde Aussicht ist, dass einem eine 20-kg-Eisenkugel auf die nackten Zehen plumpsen könnte, bestand der Ausbilder darauf, dass wir die Kettlebell barfuß bewegen – viel besser sei das für das Körper- und Bewegungsgefühl.

Großer Zeh – vom Greifen zum aufrechten Gang

Die Füße ununterbrochen in enges Schuhwerk zu pressen, scheint dem Körper nicht gut zu tun. Vor allem die großen Zehen sollten sich frei bewegen können – Als wir als Affen auf den Bäumen lebten, diente der große Zeh dem Greifen. Beim später erfolgenden aufrechten Gang ist er einer der wichtigsten Stabilisationsfaktoren.

Weswegen viele Schuhe, die die Zehen aneinander quetschen, womöglich schick, gleichwohl aber ungesund sind. Und je dicker und gepolsterter die Sohle, was vermeintlich Verletzungen vorbeugen und Schmerzen vermeiden soll, umso schlechter. Der Fuß, das Fußgelenk, die gesamte darauf aufbauende Bein- und Körperstruktur, werden in ihrer Funktionalität beeinträchtigt (siehe: NBT-Podcast Transcript: Run for Your Life: An Ancestral Health Approach to Running).

Trägt man ununterbrochen Hand-Schuhe?

Radikale Vertreter des Barfußlaufen halten schon minimalistische Schuhe, sogenannte Barfußschuhe, von denen es mittlerweile viele verschiedene Varianten von vielen verschiedenen Herstellern gibt, für ein Übel. Sie propagieren: unten ganz ohne!

Und die Verletzungsgefahr? Weiterlesen