Nirgendwo ein Jermaine Jones

Im Frankfurter Stadtteil Bonames geht es rund, besonders am und um den Ben-Gurion-Ring, und das schlägt sich in entsprechender Berichterstattung nieder:

Mehr Polizeistreifen wollen die befragten Anwohner in letzter Zeit nicht bemerkt haben. Obwohl die Beamten nach FR-Informationen mobil gemacht haben. Dreimal fuhren in den vergangenen Tagen Trupps der Bereitschaftspolizei nach Bonames. Eine Rentnerin, die in unmittelbarer Nähe der Station wohnt, beruhigt das nicht. Ihr graue bereits jetzt vor den ersten warmen Abenden: Dann wären sie nämlich wieder überall, die großen Gruppen betrunkener Jugendlicher, die die ganze Nacht gröhlten und pöbelten. Eine Verkäuferin, die täglich mit der U2 hierher fährt, bestätigt diesen Eindruck, Alkohol und Drogen seien allgegenwärtig.

Via Kriminalität: Und nirgendwo ein Jermaine Jones | Frankfurter Rundschau.

Mehr aus Bonames:

„Das Gericht beunruhigt, dass es im Ben-Gurion-Ring drunter und drüber geht“, sagt Rockemer: „Gibt es dort einen Bandenkrieg?“ Faniel T., einer der beiden Angeklagten am Dienstag senkt den Blick und antwortet ausweichend. Zu viel ist geschehen im Ben-Gurion-Ring, seiner Heimat. Zu viele Schlägereien, Nötigungen, Messerstechereien, als dass T. der Vermutung des Richters widersprechen könnte.

Via Aus dem Gerichtssaal: Zu viel geschehen | Frankfurter Rundschau.

Und, ein weiterer Fall:

Simon G. und David L., 18 und 19 Jahre alt, beide im Bonameser Ben-Gurion-Ring groß geworden, sind unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und versuchtem Totschlag angeklagt. Sie sollen im Juli 2008 dabei gewesen sein, als der 23-jährige Abdelhafid E. H. vor dem Wohnblock im Ben-Gurion-Ring 28 mit einem Messer in den Bauch gestochen wurde. Er überlebte, erlitt aber schwere innere Verletzungen und musste notoperiert werden.

Via Aus dem Gerichtssaal: Andere Welt | Frankfurter Rundschau.