Training Log: Krav Maga-Vorbereitung mit MBSR und NLP

In knapp sechs Wochen geht es nach Israel zum herausfordernden Krav Maga-Training: Das G- und E-Camp stehen an – zwei Wochen lang sechs bis acht Stunden Training pro Tag. Keine leichte Sache, dazu bedarf es einer spezifischen Vorbereitung… physisch wie mental.

Die Komponenten der Vorbereitung entstammen dabei meinen anderen Erfahrungs- und Kenntnis-Zusammenhängen: physischerweise dem Triathlon, mentalerweise meiner NLP- und MBSR-Ausbildung.

Samstag morgen begann mit einem vierzigminütigen Bodyscan, im Kontext von Krav Maga-Training besonders geeignet, um Verspannungen, Verhärtungen und Verletzungen nachzuspüren und sich auf sie zu fokussieren. Körpermeditation als mentales Training wird auch später hilfreich sein, wenn die intensiven Tage in Israel ihren zermürbenden Tribut fordern.

Samstag Mittag kam das KMF-Team dann zu drei Stunden Instructor’s Training zusammen. Wir haben uns vorrangig mit den Levels G1 und G2 beschäftigt, und dabei prompt den ein oder anderen blauen Fleck eingefangen.

Morgendliche Meditation, wenigstens 20 Minuten lang, ist ein täglicher Standard. Also auch sonntags. Heute kamen fünf Minuten Qi Gong zu, als Lockerung für die Beine nach dem Verharren im Lotussitz, gefolgt von 20 Minuten Ziel- und Motivations-Visualisierung fürs E-Camp: Positive Bilder und Gefühle aus dem erfolgreichen G5-Test im israelischen Wingate, positive Bilder und Gefühle (bei der Motivations- und Zielarbeit im NLP geht es darum, alle Sinneskanäle zu aktivieren) des Durchstehens von Hängepartien und Frustsituationen im G-Camp und im Combat&Fighting Instructor’s Course – alles Ereignisse im vergangenen Jahr -, sowie abrufen meines persönlichen „Moments of Excellence“ (ein NLP-Modell), der etwas mit dem Zieleinlauf dem Römerberg beim Frankfurter Ironman-Triathlon zu hat. ;-)

Physisch galt es am Sonntag außerdem einen 8-km-Crosslauf mit Tempowechseln und Steigungs-Sprints (ca. 50 Minuten) zu absolvieren. Querfeldeinläufe passen wegen der Belastungswechsel und der Aufmerksamkeit, der man dem Boden auf rumpeligen Feldwegen widmen muss, besser zum Krav Maga als pures geradliniges Asphaltlaufen – zumindest ist eine gute Mischung mit langen, ruhigen Läufen zwecks Grundlagenausdauer und Tempoläufen über kürzere Distanzen sinnvoll.

Wie nahezu immer klingt der Sonntag und damit das Trainings-Wochenende mit drei Sitzungen in der kleinen heimischen Sauna – übrigens ein prima Ort für Übungen wie den Bodyscan – aus.